Gemein­sam Stark Deutsch­land — ein Abge­sang

1) Ent­ste­hungs­ge­schichte von GSD

Im Ver­lauf der ras­sis­ti­schen Mobi­li­sie­rung 2014/2015 schick­ten sich unter dem Label HoGeSa („Hoo­li­gans gegen Sala­fis­ten“) bun­des­weit Hoo­li­gans, lang­jäh­rig aktive Nazis und deut­sche Dumpf­ba­cken an, „christ­lich-abend­län­di­sche Werte“ gegen den Islam zu ver­tei­di­gen. So absurd es auch klang, dass eine Mischung aus rech­ten Hoo­li­gans und Schlä­gern, stram­men Nazis und Zuhäl­ter­ty­pen etwa Frau­en­rechte ver­tei­di­gen wollte, so hat­ten sie doch erheb­li­chen Zulauf.

Höhe­punkt der dama­li­gen HoGeSa-Mobi­li­sie­rung war sicher­lich der 26. Okto­ber 2014 in Köln (Link 1, Link 2). Hier ver­sam­mel­ten sich mehr als 4.000 Per­so­nen und sof­fen, pöbel­ten, prü­gel­ten sich durch die Innen­stadt, oben vom Laut­spre­cher­wa­gen musi­ka­lisch unter­malt vom Bre­mer Nazi Han­nes Osten­dorf und sei­nen „Kate­go­rie C“.

Teile der Bremer Reisegruppe beim HoGeSa-Aufmarsch in Köln (Oktober 2014)

Teile der Bre­mer Rei­se­gruppe beim HoGeSa-Auf­marsch in Köln (Okto­ber 2014)

Eine der­art große Mobi­li­sie­rung gelang HoGeSa zwar kein zwei­tes Mal, den­noch tauchte der oben beschrie­bene, dif­fuse Per­so­nen­kreis von nun an häu­fi­ger auf, um Hetze gegen Migran­tIn­nen zu ver­brei­ten oder der Antifa den Krieg zu erklä­ren.

Trotz der anfäng­li­chen Dyna­mik — vor allem auf der Straße — hielt der Burg­frie­den inner­halb des rech­ten HoGeSa-Dunst­krei­ses nicht allzu lange. Poli­zei­li­che Repres­sion sowie auf­bre­chende alte Strei­tig­kei­ten um Füh­rungs­an­sprü­che oder Finan­zen aus dem Mer­chan­dise-Ver­kauf führ­ten schluss­end­lich dazu, dass HoGeSa sich auf­spal­tete und dem Müll­hau­fen der Geschichte zuwandte. Was von dort seit dem noch am strengs­ten riecht, ist ver­mut­lich der Sound­track von Kate­go­rie C „Hoo­li­gans gegen Sala­fis­ten“.

Logo von GSD-Nord

Logo von GSD-Nord

Akti­ver als das „Bünd­nis Deut­scher Hools“ (B.D.H.) prä­sen­tierte sich in der Fol­ge­zeit die zweite HoGeSa-Abspal­tung: „Gemein­sam Stark Deutsch­land“ (GSD). In meh­re­ren Bun­des­län­dern bil­de­ten sich aktive GSD-Grup­pen, auch ein Groß­teil der aus dem Raum Bre­men bei HoGeSa akti­ven Per­so­nen schloss sich bald dem loka­len GSD-Hau­fen an.

2) GSD Bre­men

In Bre­men tra­ten Teile die­ser Misch­poke bereits am 2. Juni 2014 bei einer rech­ten Mobi­li­sie­rung gegen eine Kund­ge­bung des „Sala­fis­ten­pre­di­gers“ Pierre Vogel vor dem Bre­mer Bahn­hof erst­mals sicht­bar auf.

Die fol­gen­den Jahre 2015 und 2016 waren die Blü­te­zeit der Bre­mer GSD-Gruppe. Sie betei­ligte sie sich an etli­chen über­re­gio­na­len Nazi­auf­mär­schen, z.B. am 28. März 2015 in Dort­mund, am 9. Januar 2016 in Köln, am 7. Mai 2016 bei „Mer­kel muss weg“ in Ber­lin, oder am 3. Okto­ber 2016 in Dres­den.

Simon Kollmann und Marcel Kuschela beim Nazi-Aufmarsch in Dortmund (März 2015). Hinten rechts grinst Ronny Meinhardt

Simon Koll­mann und Mar­cel Kuschela beim Nazi-Auf­marsch in Dort­mund (März 2015). Hin­ten rechts grinst Ronny Mein­hardt

Zweite Reihe, dunkle Kleidung: Mirco Unger, Andre Drewitz und Sven Zieglowski beim „Merkel muss weg“-Aufmarsch in Berlin (Mai 2016)

Zweite Reihe, dunkle Klei­dung: Mirco Unger, Andre Dre­witz und Sven Zieg­low­ski beim „Mer­kel muss weg“-Aufmarsch in Ber­lin (Mai 2016)

Regio­nale GSD-Akteure waren auch bei soge­nann­ten, meist ras­sis­tisch moti­vier­ten, „Bür­ger­pro­tes­ten“ in Nord­deutsch­land anwe­send (z.B. bei „HAGIDA“ in Han­no­ver, bei „OLGIDA“ in Olden­burg oder bei „Bre­mer­ha­ven redet Klar­text“).

Teile der Bremer Reisegruppe zu OLGIDA (April 2015), von links nach rechts: Michael Füger, Patrick Büttner, Andreas Ritzmann, Eric Wessel, Heiko Bartels, Markus Mannshusen

Teile der Bre­mer Rei­se­gruppe zu OLGIDA (April 2015), von links nach rechts: Michael Füger, Patrick Bütt­ner, Andreas Ritz­mann, Eric Wes­sel, Heiko Bar­tels, Mar­kus Manns­hu­sen

Bun­des­weite GSD-Struk­tu­ren führ­ten zudem meh­rere eigene Kund­ge­bun­gen und Auf­mär­sche durch, mit maß­geb­li­cher Unter­stüt­zung und Orga­ni­sa­tion der Bre­mer GSD-Gruppe. Etwa am 2. Mai 2015 in Erfurt, am 9. April 2016 in Mag­de­burg oder am 8. Okto­ber 2016 in Dort­mund. Außer bei GSD-eige­nen Auf­mär­schen waren die Bre­mer auch an der Pla­nung und Durch­füh­rung des ursprüng­lich für Ham­burg geplan­ten „Tag der Patrio­ten“ in erheb­li­chem Maße betei­ligt (12. Sep­tem­ber 2015).

Bremer GSD-Nazis als Ordner beim Aufmarsch in Erfurt (Mai 2015): Heiko Bartels, Michael Hampe, Lars Damberger (v.l.n.r.)

Bre­mer GSD-Nazis als Ord­ner beim Auf­marsch in Erfurt (Mai 2015): Heiko Bar­tels, Michael Hampe, Lars Dam­ber­ger (v.l.n.r.)

Die Bremer Ordnertruppe

Die Bre­mer Ord­ner­truppe

Bremer Nazis in Magdeburg (April 2016): Frank Lohmann (mit Fahne), Markus Mannshusen (2. von rechts), Simon Kollmann (ganz rechts)

Bre­mer Nazis in Mag­de­burg (April 2016): Frank Loh­mann (mit Fahne), Mar­kus Manns­hu­sen (2. von rechts), Simon Koll­mann (ganz rechts)

Michael Hampe koordiniert per Handy ("Tag der Patrioten" in Bremen, Sept. 2015)

Michael Hampe koor­di­niert per Handy („Tag der Patrio­ten“ in Bre­men, Sept. 2015)

Im Bre­mer Stadt­ge­biet fie­len lokale GSD-Nazis wie­der­holt durch Sprüh- und Kle­be­ak­tio­nen auf, etwa im Vor­feld des 1. Mai 2016 am Ost­kur­ven­saal des Weser­sta­di­ons.

Jeweils in der Vor­weih­nachts­zeit 2014 und 2015 ver­such­ten sie, ihre natio­nale und soziale Ader durch die Ver­tei­lung von Klei­dung und Lebens­mit­tel­spen­den an deutsch­stäm­mige Obdach­lose und Bedürf­tige zu befrie­di­gen.

GSD-Verteilaktion (Weihnachten 2014), von links nach rechts: Markus Neumann, Jens Jagemann, Michael Hampe, Rico Matz, Sven Fischer, Frank Lehmann (ehem. Standarte Bremen)

GSD-Ver­teil­ak­tion (Weih­nach­ten 2014), von links nach rechts: Mar­kus Neu­mann, Jens Jage­mann, Michael Hampe, Rico Matz, Sven Fischer, Frank Leh­mann (ehem. Stan­darte Bre­men)

Aus genau die­ser Szene stammte auch die Mobi­li­sie­rung zu einer Kund­ge­bung zum Thema Frau­en­rechte am 26. März 2016 vor dem Bre­mer Haupt­bahn­hof, die auf­grund von Gegen­pro­tes­ten jedoch kurz­fris­tig abge­sagt wurde.

Die zwei Gesichter der Michaela Jagemann: im GSD-Video vorm Weserstadion und mit Ehemann Jens bei Nazikonzert in Nienhagen (Mai 2012)

Die zwei Gesich­ter der Michaela Jage­mann: im GSD-Video vorm Weser­sta­dion und mit Ehe­mann Jens bei Nazi­kon­zert in Nien­ha­gen (Mai 2012)

Auch wenn die GSD-Hetze sich meist gegen „Sala­fis­ten“ rich­tete, war die haupt­säch­li­che Rich­tung ihrer Akti­vi­tä­ten eher „die Antifa“: So griff eine Gruppe Nazis und rech­ter Hoo­li­gans beim Nord­derby in Bre­men am 19. April 2015 unter maß­geb­li­cher GSD-Betei­li­gung linke Ultras an. Auch beim dar­auf fol­gen­den „Valen­tin-Pro­zess“ kam es wie­der­holt zu Bedro­hun­gen und Angrif­fen von GSD-Akti­vis­ten gegen Linke, mehr­mals ver­such­ten sie Antifaschist*innen zu beob­ach­ten und zu foto­gra­fie­ren.

Geplan­ter Höhe­punkt aus GSD-Sicht war der Ver­such, im Rah­men eines „Kampf­tags“ am 18. Juni 2016 Orte und Mit­glie­der der anti­fa­schis­ti­schen und lin­ken Bre­mer Szene anzu­grei­fen. Die mehr als 40 zum Teil bun­des­weit ange­reis­ten Teilnehmer*innen wur­den aller­dings bereits an ihrem Start­punkt, der Bre­mer Uni, von der aus inter­nen Quel­len gut infor­mier­ten Poli­zei hoch­ge­nom­men.

Ende 2016 folgte noch ein Angriff auf einen Grü­nen­po­li­ti­ker, bei dem nachts Steine ins Woh­nungs­fens­ter geschmis­sen wur­den.

3) Akteure und Umfeld

Die meis­ten akti­ven GSD-ler aus der Bre­mer Region waren schon vor 2014 im Kon­text von rech­ten Akti­vi­tä­ten auf­ge­fal­len, einige bereits vor 20 Jah­ren und mehr. Ein nicht uner­heb­li­cher Teil von ihnen ent­stammte der älte­ren Sta­dion- und Hoo­li­gan­szene und kannte sich seit vie­len Jah­ren, etwa aus der sehr rechts­las­ti­gen Hoo­li­gan­gruppe „Bad Boys“ der spä­ten 1980er Jahre. Viele der spä­te­ren GSD-Akti­ven gehör­ten zur B-Mann­schaft der­ar­ti­ger Kreise und fris­te­ten die Jahre davor ein eher unauf­fäl­li­ges Dasein unter Thor-Stei­nar-Jacken, in Kate­go­rie C-Fan­clubs und/oder in sozia­len Netz­wer­ken.

Von Anfang an zeigte sich GSD als Zusam­men­schluss aus ver­schie­dens­ten Grup­pen und Grüpp­chen sowie Ein­zel­per­so­nen. Die Bre­mer GSD-Gruppe war dabei lokal und über­re­gio­nal durch­aus gut ver­netzt: Neben Ver­bin­dun­gen nach Ham­burg und Mag­de­burg gab es per­so­nelle Über­schnei­dun­gen und freund­schaft­li­che Kon­takte mit Grup­pie­run­gen wie der Nazi­bru­der­schaft „Nor­dic 12“, zum loka­len Able­ger der rech­ten NS-Klein­par­tei „Die Rechte“, zur „End­stufe-Crew“, zur „Sek­tion Nord­land“ aus dem Groß­raum Ham­burg oder zu „Frei­beu­ter Bre­men“, einer losen rechts­las­ti­gen Män­ner­cli­que die sich zu Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten mit mari­ti­mem Bezug trifft.

Über Grup­pen wie die „Stan­darte Bre­men“ und die Band „Kate­go­rie C“ sowie nament­lich die Brü­der Hen­rik und Han­nes Osten­dorf ent­stan­den wei­ter­ge­hende Kon­takte in die bun­des­weite Hoo­li­gan- und Rot­licht­szene sowie in fes­ter orga­ni­sierte Nazi­kreise. Anläss­lich des HoGeSa-Auf­marschs in Han­no­ver lei­tete Hen­rik Osten­dorf die Bre­mer GSD-Truppe in puncto Ord­ner­tä­tig­kei­ten und Ver­samm­lungs­or­ga­ni­sa­tion an. Über soziale Netz­werke und ent­spre­chende Foren ent­stan­den Kon­takte zu poli­tisch ähn­lich aus­ge­rich­te­ten Krei­sen im gesam­ten Bun­des­ge­biet. Auch bekannte Nazis aus Ham­burg, wie Thors­ten de Vries oder Sven Rei­chert, ver­ban­del­ten sich mit GSD-Struk­tu­ren und arbei­te­ten, wenn auch nicht lang­fris­tig, zusam­men.

Mit etwas Abstand kann fest­ge­stellt wer­den, dass GSD die Spitze einer plötz­lich offen­si­ver auf­tre­ten­den Misch­szene aus Hoo­li­gans, Nazis, Rechts­rock­fans und einer Füll­masse an sons­ti­gen Dumpf­ba­cken dar­stellte, die sich auf der Welle ras­sis­ti­scher Mobil­ma­chung und deutsch-natio­na­lem Pöbel zu insze­nie­ren suchte. Bis sie durch interne Strei­te­reien, Dumm­heit, erste Aus­stiege, staat­li­che Repres­sion — und nicht zuletzt deut­li­che anti­fa­schis­ti­sche Gegen­wehr — zu gro­ßen Tei­len wie­der dort hin beför­dert wur­den, wo sie her­ka­men.

Seit 2017 sind keine öffent­li­chen Akti­vi­tä­ten unter dem Namen GSD mehr fest­zu­stel­len, die Gruppe ist fak­tisch nicht mehr exis­tent.

4) Was kommt danach?

Zuletzt träumte ein ver­blie­be­ner Kern der frü­he­ren GSD-Gruppe von einer „Sport­gruppe“, um sich für den Kampf mit dem poli­ti­schen Geg­ner vor­zu­be­rei­ten. Kuschela und andere haben zudem als Kof­fer­trä­ger, Fan­club und Mer­chan­dise-Lum­pen neue Betä­ti­gungs­fel­der gefun­den und rei­sen im Anhang von KC zu Kon­zer­ten und Fes­ti­vals.

Seit eini­gen Jah­ren wer­den die Europa- und bun­des­wei­ten Struk­tu­ren von „Blood&Honour“ (B&H) bzw. „Com­bat 18“ (C18) ver­stärkt reak­ti­viert und aus­ge­baut. Schon in den 90er Jah­ren waren Kate­go­rie C bzw. „Nah­kampf“ und die Brü­der Osten­dorf in diese Struk­tu­ren ein­ge­bun­den. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass sie und ihr nähe­rer Anhang auch aktu­ell betei­ligt sind. Bei den bei­den Rechts­rock-Fes­ti­vals in The­mar (15.07.2017 bzw. 29.07.2017: Teil 1, Teil 2) mit teil­weise meh­re­ren Tau­send Teilnehmer*innen wur­den Ver­bin­dun­gen zwi­schen C18, Osten­dorf, Kuschela und Co. sicht­bar.

Marcel Kuschela und Rico Matz (heller Pulli) im Kreise von Blood & Honour-Aktivisten, in der Bildmitte: Marco Gottschalk, Sänger von Oidoxie und deutscher Combat 18-Anführer (Themar, Oktober 2017)

Mar­cel Kuschela und Rico Matz (hel­ler Pulli) im Kreise von Blood & Honour-Akti­vis­ten, in der Bild­mitte: Marco Gott­schalk, Sän­ger von Oido­xie und deut­scher Com­bat 18-Anfüh­rer (The­mar, Okto­ber 2017)

Ein wei­te­res im April 2018 geplan­tes Rechts­rock-Fes­ti­val mit etli­chen C18-Bands und KC/Nahkampf passt zu die­sen kürz­li­chen Ent­wick­lun­gen.

5) Per­so­nen

Da nicht davon aus­zu­ge­hen ist, dass das Ende von GSD auch das Ende der Akti­vi­tä­ten der bis vor kur­zem dort akti­ven Per­so­nen bedeu­tet, prä­sen­tie­ren wir an die­ser Stelle einige GSD-Nazis, die seit 2014 wie­der­holt an rech­ten Akti­vi­tä­ten teil­ge­nom­men haben und an Über­grif­fen betei­ligt waren. In der Ver­gan­gen­heit benö­tigte rechte Gewalt nie eine bestimmte Struk­tur oder ein gemein­sa­mes Label, und hörte nicht auf, sobald eine Gruppe nicht mehr öffent­lich in Erschei­nung trat. Inso­fern ist die­ser Arti­kel mit allen Bil­dern auch als Hilfe zu ver­ste­hen, rechte Gewalt­tä­ter recht­zei­tig zu erken­nen und Nazi­ge­walt zu ver­hin­dern. Und nicht zuletzt als deut­lichste Ansage an erwähnte rechte Akti­vis­ten, Het­zer, Schlä­ger und Hel­fers­hel­fer, die Füße still zu hal­ten — egal unter wel­chem Label!

Marcel Kuschela

Mar­cel Kuschela

Mar­cel Kuschela (Bre­men) war Bereichs­lei­ter von GSD-Nord. Der ehe­ma­lige Schlag­zeu­ger des KC-Able­gers „Voll­Kon­taCt“ war auch schon mal bei der Rocker­truppe „Mon­gols“ aktiv und hat immer noch engste Kon­takte zu KC. Nach sei­nem Rück­tritt als HoGeSa-Nord-Vor­sän­ger war er trei­bende Kraft bei der GSD-Grün­dung, kün­digte Ende 2016 aber seine Abkehr von GSD an.

VollKontaCt mit Kuschela am Schlagzeug

Voll­Kon­taCt mit Kuschela am Schlag­zeug

Kuschela beim Versuch, bei den Bremer "Mongols" Anschluss zu finden

Kuschela beim Ver­such, bei den Bre­mer „Mon­gols“ Anschluss zu fin­den

Jens und Michaela Jage­mann (Bre­men) zähl­ten zu den Füh­rungs­fi­gu­ren von GSD-Nord. Beide sind seit lan­gem in der Rechts­rock­szene aktiv, spe­zi­ell in der „End­stufe-Crew“.

Das Ehepaar Jagemann bei der HoGeSa-Kundgebung in Hannover (November 2014)

Das Ehe­paar Jage­mann bei der HoGeSa-Kund­ge­bung in Han­no­ver (Novem­ber 2014)

Michael Hampe (Bre­men) war eben­falls eine Füh­rungs­fi­gur und Lei­ter des GSD-Ord­ner­diens­tes, geschult wurde er dafür von Hen­rik Osten­dorf. Seine Lebens­ge­fähr­tin Kers­tin Sager stammt aus Mün­chen und war beim „Ring Natio­na­ler Frauen“ aktiv. Sie taucht seit Jah­ren regel­mä­ßig auf Nazi-Auf­mär­schen auf.

Kerstin Sager und Michael Hampe in Dresden (Oktober 2016)

Kers­tin Sager und Michael Hampe in Dres­den (Okto­ber 2016)

Simon Kollmann

Simon Koll­mann

Simon Koll­mann (Porta West­fa­lica) stammt ursprüng­lich aus Bre­men-Huchting und war schon in den 80ern als Nazi-Hoo­li­gan der „Bad Boys“ bekannt.

Eric und Ivonne Wes­sel (Bre­men). Auch Wes­sel fiel bereits in den 80ern als Nazi-Hoo­li­gan bei den „Bad Boys“ auf.

Eric und Ivonne Wessel beim GSD-Aufmarsch in Magdeburg (April 2016), rechts grinst noch Michael Füger

Eric und Ivonne Wes­sel beim GSD-Auf­marsch in Mag­de­burg (April 2016), rechts grinst noch Michael Füger

Michael Füger (Bre­men) war Anfang der 2000er Jahre Teil der Kat­ten­tur­mer Nazi­szene und taucht immer mal wie­der bei Auf­mär­schen und Kon­zer­ten auf.

Sven Fischer

Sven Fischer

Auch Sven Fischer (Bre­men) war in den 80ern mit der „Bad Boys“-Gruppe unter­wegs und fällt bis heute durch Dumm­heit und Gewalt­be­reit­schaft auf.

Sven Fischer mit Hitlergruß

Sven Fischer mit Hit­ler­gruß

Andre Dre­witz (Bre­men) fiel erst­mals um 1994 mit der Bre­mer Nazi-Kame­rad­schaft „Torf­sturm“ auf. Er foto­gra­fierte bei GSD-Aktio­nen ver­meint­li­che Gegner*innen und ver­suchte sich ansons­ten als Techno-DJ.

Drewitz mit Kamera, im Hintergrund der Bremer Gerrit Bräuer (seinerzeit GSD-Anlernling)

Dre­witz mit Kamera, im Hin­ter­grund der Bre­mer Ger­rit Bräuer (sei­ner­zeit GSD-Anlern­ling)

Chris­tian Olt­manns (Bre­men) ist ein Kum­pel von Dre­witz und war mit die­sem auf GSD-Aktio­nen unter­wegs.

Lars Dam­ber­ger (Bre­men/Os­ter­holz-Schar­m­beck) war ein wei­te­rer Aktiv­p­fos­ten bei GSD-Bre­men.

Andre Nix­dorf (Wil­helms­ha­ven) war von Anfang an bei HoGeSa und GSD-Nord aktiv. Er arbei­tet bei einem Opti­ker in Olden­burg.

Christian Oltmanns

Chris­tian Olt­manns

Lars Damberger

Lars Dam­ber­ger

Andre Nixdorf

Andre Nix­dorf

Rico Matz (ehe­mals Bre­men, jetzt Wanne-Eikel) war bei GSD-Bre­men aktiv und unter­hält gute Kon­takte in die Rocker-Szene.

Rico Matz

Rico Matz

Len­nert Steltner (Bre­men) kommt aus dem Umfeld der „Farge Ultras“ und war an etli­chen GSD-Aktio­nen betei­ligt, oft mit sei­ner Lebens­ge­fähr­tin Jes­sica Naw­ro­cki.

Lennert Steltner (Bildmitte) und Jessica Nawrocki

Len­nert Steltner (Bild­mitte) und Jes­sica Naw­ro­cki

Sven Zieg­low­ski (Lili­en­thal) war bei GSD-Bre­men aktiv, fiel bereits vor­her als Teil­neh­mer von Nazi­auf­mär­schen und Rechts­rock-Kon­zer­ten auf.

Sven Zieglowski (helle Jacke) im Kameraden-Kreise (Wolfsburg, 2013)

Sven Zieg­low­ski (helle Jacke) im Kame­ra­den-Kreise (Wolfs­burg, 2013)

Auch Heiko Bar­tels (Bre­men) ist als Besu­cher von Rechts­rock-Kon­zer­ten mehr­fach bekannt. Er mar­schierte bereits mit der NPD im April 2011 durch die Bre­mer Neu­stadt und ver­suchte sich 2016 als Anti-Antifa-Foto­graf.

Heiko Bartels im Plausch mit Fritjof Balz (2015, Foto links) und beim NPD-Aufmarsch in der Bremer Neustadt (2011, rechts)

Heiko Bar­tels im Plausch mit Frit­jof Balz (2015, Foto links) und beim NPD-Auf­marsch in der Bre­mer Neu­stadt (2011, rechts)

Alexander Greinke

Alex­an­der Greinke

Alex­an­der Greinke (Bre­men). Der ehe­ma­lige JN-Akti­vist war wie­der­holt an GSD-Aktio­nen betei­ligt.

Wei­tere Aktive aus den brö­ckeln­den Rei­hen von GSD-Bre­men:

  • Mirco Unger (Bre­men)
  • Andreas Ritz­mann (Bre­men)
  • Mar­kus Manns­hu­sen (Lili­en­thal)
  • Frank Loh­mann (Bre­men)
  • Patrick Bütt­ner (Oster­holz-Schar­m­beck)

Wich­tig: Wer meint, dass er/sie ja nun über­haupt nicht mehr in die­sen Arti­kel gehört, möge sich bitte bei uns mel­den: Kon­takt. Natür­lich sind wir auch für Hin­weise über oben genannte Per­so­nen und Grup­pie­run­gen jeder­zeit dank­bar!

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