Nazikonzert von KC… ach nee!

Konzertflyer30. Juli 2016, Beverstedt. Ein geplantes Konzert mit „Kategorie C“ wird von den Behörden im Vorfeld verboten. Nicht nur die Polizei, sondern auch der Landkreis Cuxhaven sowie der Bürgermeister aus Beverstedt gehen gegen die Veranstaltung vor, der Grundstückseigentümer der Liegenschaft untersagt dem Pächter zusätzlich die Nutzung des Saals. Stattfinden sollte das Konzert in der Kneipe „Blabla“ an der Alten Bundesstraße.

So bleibt der rechten Bremer Band an diesem Tag nicht viel mehr übrig, als wutschnaubend online rot anzulaufen – ein paar verstreute Faschos treiben sich unterdessen im Umfeld der Kneipe herum.

Siehe auch:
Hooligan-Konzert verhindert (Weser Kurier)
Sommerauftritte von „Kategorie C“ (blick nach rechts)

Petry Heil!

2. Juni 2016, Ritterhude. Die Bundessprecherin der „Alternative für Deutschland“ (AfD), Frauke Petry, kommt ins Hamme-Forum nach Ritterhude. Abgeschirmt vom eigenen Sicherheitsdienst wettert sie vor 200 Anhänger_innen gegen Euro, Europa, Flüchtlingspolitik und so weiter. Zur Diskussion mit dem Publikum kommt es nicht, der Sicherheitsdienst verweigert im Vorfeld allen, die nicht auf AfD-Kurs sind, den Zutritt.

Begleitet wird die Veranstaltung vom lautstarken Protest von knapp 200 Gegendemonstrant_innen an der frischen Luft.

Siehe auch:
Petry wettert in Ritterhude gegen Bleiberecht (Weser-Report)

AfD-Landesparteitag in Bremerhaven

29. Mai 2016, Bremerhaven. Die zerstrittene Bremer AfD hält einen außerordentlichen Landesparteitag im Bremerhavener Comfort-Hotel ab. Allzuviel des Comforts ist der Partei Mitgliederberichten zufolge aktuell aber nicht vergönnt: neben Partei-Ausschlussverfahren gegen mehrere Mitglieder, interner Kritik an der Arbeit des Vorstands und einigen Posten, die aufgrund von Personalmangel nicht besetzt werden können, gibt es kaum nennenswertes zu berichten. Allein mehrere Stunden wird zu Beginn über die Tagesordnung diskutiert.
An der frischen Luft demonstrieren gleichzeitig etwa 200 Menschen lautstark gegen die Politik der Partei.

Siehe auch: Bremer AfD bleibt gespalten

NPD in OHZ kein Publikumserfolg

7. Mai 2016, Osterholz-Scharmbeck. Die Elite der NPD Niedersachsen versammelt sich im schönen Osterholz-Scharmbeck – im ihrem Mobilisierungsvideo ist von „Komm auch zur Kundgebung der NPD in [sic!] Osterholz-Schwarmbeck“ die Rede. Weiterlesen

Bremer GSD-Nazis in Magdeburg

9. April 2016, Magdeburg. Organisiert von Strukturen von „Gemeinsam-Stark Deutschland“ (GSD) findet ein Nazi-Aufmarsch in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts statt. Etwa 550 Nazis, Patriot*innen, Nazihools und andere Dumpfbacken folgen dem Aufruf in die Stadt an der Elbe. Weiterlesen

Nix rechte Kundgebung!

26. März 2016, Bremen. Mehrere Personen, hauptsächlich aus dem Umfeld von „Gemeinsam Stark Deutschland“, warben im Internet für eine Kundgebung auf dem Bremer Bahnhofsvorplatz. Konkret aufgerufen dazu hatte eine Frau aus Bassum, die Kontakte zur regionalen zur rechten Szene pflegt – inwiefern sie dieser selbst zugehörig ist, wird die nähere Zukunft zeigen. Weiterlesen

KC in AC

Konzertflyer

Konzertflyer

20. Februar 2016, Raum Aachen. Die rechte Bremer Hooliganband „Kategorie C“ spielt ein Konzert mit dem Neonazi-Rapper Julian Fritsch alias „Makss Damage“ (ursprünglich aus Gütersloh), auf der Aftershow-Party legt „DJ Tollschokk“ auf. Geworben wird auf dem Konzertflyer mit „WHITES ONLY“, was den Charakter der Veranstaltung verdeutlicht – versuchen sich die Nazis von KC doch wieder und wieder als unpolitische „nur-Hooligan“-Band darzustellen.

Aus Bremen reist u.a. Ostendorf-Fanboy Marcel Kuschela an.

Hetze und Lügen

24. Januar 2016, Bremerhaven. Gut 250 Menschen folgen dem Aufruf zu einer Kundgebung in Bremerhaven gegen Rassismus und rechte Hetze vor der Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche. Ursprünglich sollte es eine Gegenveranstaltung zu einer geplanten Kundgebung des rechtspopulistischen Facebook-Zusammenschlusses „Bremerhavener reden Klartext!“ werden, die jedoch einen Tag zuvor abgesagt und nie angemeldet wurde. Trotzdem versammelt sich vor dem Columbus-Center eine deutlich als rechts einzuordnende Menge aus AfD-, NPD- und Pegida-Sympathisant_innen. Gegen Ende kommt es vonseiten dieser Gruppe zu einem kleinen Gerangel mit Teilnehmer_innen der antirassistischen Kundgebung. Weiterlesen

Besorgte Mischung in Vegesack

22. Januar 2016, Vegesack. Anlässlich einer geplanten Zentralen Aufnahmestelle für Geflüchtete (kurz: ZASt) demonstrieren in Vegesack Teile des bundesweiten Phänomens „besorgte Bürger“. Organisiert wird das Ganze vom Sprecher der Einzelhandelsvereinigung „Aktionsgemeinschaft Lindenstraße“. Unter den Teilnehmer_innen finden sich einige Fans rechter Parteien sowie einzelne bekannte Nazis, die schon des öfteren auf Bürgerversammlungen mit rechter Stimmungsmache aufgefallen sind.

Siehe auch: „Besorgte Bürger“ demonstrieren in HB-Vegesack

Hannes Ostendorf bei Legida

11. Januar 2016, Leipzig. Anlässlich des einjährigen Bestehens von „Legida“ (Leipzig gegen die Islamisierung…) finden sich in der Leipziger Innenstadt um die 3500 Anhänger_innen des Ablegers von „Pegida“ (Dresden) ein. Parallel zur angemeldeten Versammlung marschieren ca. 250 gewaltbereite Neonazis auf der Wolfgang-Heinze-Straße durch den Stadtteil Connewitz und zerstören mehrere Geschäfte, Kneipen und Fahrzeuge. Bereits im Vorfeld war für einen „Sturm auf Leipzig“ geworben worden. Die Polizei kesselt über 200 Nazis und rechte Hooligans ein und schreibt fleißig Anzeigen. Weiterlesen

NPD-Kundgebungen in Bad Fallingbostel

14. November 2015, Bad Fallingbostel. Der Landesvorstand der NPD Niedersachsen führt Samstag eine Kundgebung in der Kreisstadt des Landkreises Heidekreis durch. Sie richtet sich gegen zwei Notunterkünfte für Flüchtende in der nahegelegenen Ortschaft Oerbke, wo bisher 2000 Menschen Zuflucht gefunden haben. Nur rund 15 Nazis folgen dem Aufruf und nehmen an der Kundgebung teil. Ihre rechte Hetze zum gleichen Thema hatte der NPD-Haufen bereits am 24. Oktober mit einer Kundgebung in die Stadt gebracht. Dort nahmen noch 38 Teilnehmer_innen teil. Weiterlesen

Last Order im Bells

November 2015, Bremen. Nach etlichen Jahren schließt das „Bells“ (zuletzt kurzzeitig „Oldschool’s“) in der Bremer Bahnhofsvorstadt. Die kleine Lokalität war jahrelang der Treffpunkt von regionalen Naziskins, rechten Hooligans und Rotlicht-Faschos und fungierte nicht nur als Ausgangspunkt von Nazi-Aktivitäten und rassistischen Übergriffen, sondern auch als Rückzugsort nach eben solchen. Weiterlesen

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