Nazi-Auf­marsch-Ver­such in Uel­zen

7. April 2001, Uel­zen. Nach den viel­fäl­ti­gen, erfolg­rei­chen Aktio­nen von Atom­kraft­geg­ne­rIn­nen eine Woche zuvor gegen die Cas­tor-Trans­porte haben die Faschos plötz­lich ihre Ver­bun­den­heit mit der Natur erkannt. Doch aus dem Auf­marsch wird ein „Beine in den Bauch ste­hen“ auf dem Auf­takt­kund­ge­bungs­platz und ein „schel­les Weg­fah­ren“ unter Poli­zei­schutz. Unge­fähr 1.500 Leute wei­sen den Nazis den Weg aus Uel­zen. Betei­ligt an dem (ver­such­ten) Auf­marsch sind auch Faschos aus Bre­men und dem Umland. Björn D. schäm dich!

Nazi-Auf­marsch in Bre­men-Vege­sack

17. März 2001, Bre­men. In Bre­men-Vege­sack fand ein Nazi-Auf­marsch mit ca. 150 Nazis statt. Der ursprüng­lich in Weyhe (süd­lich von Bre­men) geplante Auf­marsch (gegen den dort statt­fin­den­den „Akti­ons­tag gegen Rechts“) war von den Nazis auf­grund „unzu­mut­ba­rer Auf­la­gen“ nach Bre­men-Nord ver­legt wor­den.

Trotz der kur­zen Mobi­li­sie­rungs­zeit waren am Mor­gen des 17. März meh­rere hun­dert Gegen­de­mons­tran­tIn­nen auf der Straße, die aktiv ver­such­ten, den Nazi-Auf­marsch zu ver­hin­dern. Außer­dem gab es eine Pro­test-Ver­samm­lung von Kir­chen, DGB, SPD und PDS. Die CDU war nicht ver­tre­ten, son­dern distan­zierte sich mit der Begrün­dung, sie wolle den Nazi-Auf­marsch „nicht auf­wer­ten“. Wei­ter­le­sen

DVU-Bus kurz­zei­tig blo­ckiert

18. Februar 2001, Bre­men. Es war bekannt gewor­den, dass am 18.02. ein Bus der DVU (Deut­sche Volks­union) auf dem Weg zu einer Par­tei­ver­an­stal­tung kurz in Bre­men am Haupt­bahn­hof hal­ten würde, um einige Par­tei­mit­glie­der ein­zu­sam­meln.

Etwa 60 Anti­fas stop­pen den mit Rent­ner-Nazis beset­zen Bus kurz nach der Abfahrt auf der Straße und ver­teil­ten Flug­blät­ter an Pas­san­tIn­nen. Ange­sichts des unglück­li­chen Ver­laufs der letz­ten DVU-Bus-Blo­ckade sowie der Ent­schlos­sen­heit der inner­halb von Minu­ten ange­rück­ten Poli­zei bre­chen die Blo­ckie­re­rIn­nen die Aktion nach 15 Minu­ten ab. Es folgt eine laut­starke Spon­tan­demo durch den Haupt­bahn­hof, die sich im Getüm­mel des Floh­markts auf der Bür­ger­weide auf­löst. Wei­ter­le­sen

Nazi ange­grif­fen

31. Januar 2001, Oster­holz-Schar­m­beck. In der Nacht vom 31.1. auf den 1.2. schmei­ßen Anti­fa­schis­tIn­nen die Fens­ter­schei­ben des Faschis­ten Michael Ulrich in der Pen­ning­bütt­ler­str. 27 in Oster­holz-Schar­m­beck ein. (Quelle: „Atta­cke!!!“ — auto­no­mes Info­blätt­chen im Kreis OHZ)

Haus­durch­su­chun­gen bei Nazis in Nie­der­sach­sen

10. Januar 2001, Nie­der­sach­sen. In meh­re­ren Orten in Nie­der­sach­sen durch­su­chen Lan­des- und Bun­des­kri­mi­nal­amt (LKA und BKA) Woh­nun­gen von Nazis aus dem JN-Spek­trum. Gesucht und gefun­den wer­den reich­lich CDs mit volks­ver­het­zen­den Inhal­ten, Waf­fen und rechts­ex­tre­mes Pro­pa­gan­da­ma­te­rial.

Haus­durch­su­chung bei Jörg-Hen­drik Wrie­den

12. Dezem­ber 2000, Bre­men-Nord. Am Diens­tag den 12. Dezem­ber 2000 durch­su­chen Staats­schutz­be­amte in der „Lüs­su­mer Heide“ Woh­nung, Kel­ler­räume und das Auto des Bre­mer NPD-Lan­des­vor­sit­zen­den Jörg-Hen­drik Wrie­den. Gegen ihn läuft ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen des Ver­dachts der Volks­ver­het­zung. Er hatte im Juli 2000 ein Fax an ver­schie­dene Zei­tun­gen geschickt, wel­ches er außer mit sei­nem Namen auch mit einem Hit­ler­gruß (wie bescheu­ert bist Du eigent­lich, Jörg?) unter­zeich­nete. Wei­ter­le­sen

Drei­ßig­tau­send gegen Rechts in Bre­mer­ha­ven

9. Novem­ber 2000, Bre­mer­ha­ven. In „Fish­town“ ruft ein bür­ger­li­ches Bünd­nis zu einer Men­schen­kette gegen Rechts auf. Tat­säch­lich betei­li­gen sich über 30.000 Bre­mer­ha­ve­ne­rIn­nen eine halbe Stunde an der sym­bo­li­schen Aktion. Auf Trans­pa­ren­ten for­dern die Teil­neh­me­rIn­nen Demo­kra­tie und Tole­ranz. Als Grund für die große Betei­li­gung wer­den vom Ver­an­stal­ter Haken­kreuz­schmie­re­reien ange­ge­ben, die im Sep­tem­ber über­all in der Stadt gesprüht wur­den. Wei­ter­le­sen

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