Nazis über­fal­len Ägyp­ter

31. Mai 2001, Bre­mer­ha­ven. Drei Neo­na­zis im Alter zwi­schen 20 und 21 Jah­ren über­fal­len in der Nacht zum 1. Juni einen ägyp­ti­schen Staats­bür­ger auf einem Auto­bahn­park­platz, rau­ben ihn aus und las­sen ihn schwer ver­letzt lie­gen. Die drei hat­ten ihr spä­te­res Opfer an einer Ver­kehrs­am­pel in Bre­mer­ha­ven gese­hen. Mit ihrem PKW fuh­ren sie hin­ter dem Mann her, der sich wenig spä­ter auf der Auto­bahn­rast­stätte erkun­di­gen wollte, aus wel­chem Grund sie ihn ver­folg­ten. Die Nazis blei­ben ihm diese Ant­wort nicht schul­dig und fal­len über den wehr­lo­sen Mann her.

In einer von der Poli­zei sofort ein­ge­lei­te­ten Fahn­dung wer­den die drei schließ­lich gestellt und vor­läu­fig fest­ge­nom­men. In ihrem PKW wer­den zahl­rei­che CDs mit volks­ver­het­zen­dem Inhalt gefun­den. Trotz der ein­deu­ti­gen Beweis­lage kann die Bul­le­rei kei­nen rechts­ra­di­ka­len Hin­ter­grund der Tat erken­nen — es komme jetzt auf die Unter­su­chun­gen des Staats­schut­zes an...