
Marcel Kuschela alias „Flubber“
15. November 2014, Hannover. Drei Wochen nach der HoGeSa-Kundgebung in Köln findet in Hannover die zweite Kundgebung dieser Art statt, wieder maßgeblich organisiert von Nazikadern und Nazi-Hools. Beim ZOB am Hannoveraner Hauptbahnhof versammeln sich diesmal aber nur noch insgesamt etwa 2500 Personen. Nach den Ausschreitungen in Köln will die niedersächsische Polizei nichts anbrennen lassen, die Veranstaltung findet erst nach etlichen Kontrollen und unter strengen Auflagen statt, ein Großaufgebot der Polizei ist anwesend.
Wie bereits in Köln zeigt sich erneut ein rechts gemischter Haufen unterschiedlichster Couleur, dennoch ist der Anteil von organisierten und bekannten Nazis in Hannover merklich höher, die Beteiligung von tendentiell eher unbekanntem rechtem Pöbelvolk dagegen weitaus geringer. Dieser (vermutlich bundesweite) Trend lässt sich auch anhand der Bremer Beteiligung aufzeigen: Weiterlesen


14. August 2013, Bremen-Vegesack. Im Rahmen ihrer „Deutschlandtour“ kommt die NPD auch nach Bremen, genauer gesagt nach Bremen-Vegesack, wo sie eine mehrstündige Kundgebung durchführen will. Dazu kommt es aber nicht: Schon vor der Ankunft der drei NPD-Fahrzeuge versammeln sich über 100 Menschen am Vegesacker Bahnhof. Als die NPD schließlich eintrifft und unter Polizeischutz ihre Anlage aufbauen will, fängt es plötzlich an in Strömen zu regnen. Kurz danach kommt dann eine große Gruppe Antifas auf die Kundgebung zugerannt und reichert das „natürliche“ kühle Nass mit verschiedenstem Gemüse an. Die zahlreich anwesende Polizei reagiert erst planlos und dann hektisch und zieht in den nächsten Minuten immer wieder willkürlich Leute aus der größeren Menge.