Laden­schluss-Kund­ge­bung

11. Dezem­ber 2009, Bre­men. Die Kam­pa­gne „Laden­schluss“ führt eine Kund­ge­bung gegen den Nazi­la­den „Sports­freund“ durch. Einige Dut­zend Anti­fas und Bür­ge­rIn­nen betei­li­gen sich an der Aktion in unmit­tel­ba­rer Nähe des Fir­men­sit­zes des Ver­mie­ters Michael Gro­the auf dem Hil­mann­platz. Durch die Kund­ge­bung soll die Öffent­lich­keit über den Nazi­la­den „Sports­freund“ in der Fau­len­straße infor­miert und gleich­zei­tig Druck auf den Ver­mie­ter aus­ge­übt wer­den. Die­sem wer­den im Zuge der Aktion meh­rere tau­send unter­schrie­bene Pro­test­post­kar­ten gegen den Nazi­la­den über­ge­ben.

Nazi­auf­marsch in Reck­ling­hau­sen

28. Novem­ber 2009, Reck­ling­hau­sen. Zum Nazi­auf­marsch kom­men unter Füh­rung des Ham­bur­ger Neo­na­zis Chris­tian Worch und ein­zel­nen Grup­pen aus dem Ruhr­ge­biet gut 500 Nazis zusam­men. Aus der Bre­mer Region rei­sen u.a. Nils Budig, Julian Monaco und Jörg Geu­ken an.

Erneut Nazi­auf­marsch in Wun­sie­del

Andy Fürstenberg

Andy Fürs­ten­berg

14. Novem­ber 2009, Wun­sie­del. Nach dem plötz­li­chen, aber längst über­fäl­li­gen Able­ben des Nazi-Mul­ti­funk­tio­närs Jür­gen Rie­ger orga­ni­siert des­sen Anhang einen Trau­er­marsch in Wun­sie­del. Mit dabei sind Nazis aus dem Bre­mer Raum. Lange nicht gese­hen und doch wie­der­erkannt: Andy Fürs­ten­berg aus Oster­holz-Schar­m­beck.

Nazi­hools im Stein­tor­vier­tel

5. Novem­ber 2009, Bre­men. Nach dem Fuß­ball­spiel Wer­der Bre­men gegen Aus­tria Wien lau­fen Nazi­hools in meh­re­ren Klein­grup­pen durchs Stein­tor­vier­tel. Spon­tan sam­meln sich einige Leute die den Nazis ziem­lich schnell ziem­lich deut­lich klar­ma­chen, dass sie hier nichts zu suchen haben. Daniel Fürs­ten­berg und andere ver­ste­hen erstaun­lich schnell und geben ordent­lich Fer­sen­geld.

Antifa-Ver­an­stal­tung in Del­men­horst

25. Sep­tem­ber 2009, Del­men­horst. „Keine Stimme für Nazis“ ist das Motto einer anti­fa­schis­ti­schen Kund­ge­bung inkl. Kon­zert am Frei­tag Nach­mit­tag auf dem Del­men­hors­ter Markt­platz. Die Ver­an­stal­tung wird von einem brei­ten Bünd­nis von Bür­ge­rIn­nen und Anti­fa­schis­tIn­nen orga­ni­siert, um gegen Nazi-Akti­vi­tä­ten vor den Bun­des­tags­wah­len und auch in Del­men­horst all­ge­mein zu infor­mie­ren.

Ins­ge­samt kom­men etwa 300 Leute auf den Del­men­hors­ter Markt­platz. Nach Aus­sage der Antifa Del­men­horst geht es nicht nur darum den Nazis keine Stimme bei der Wahl zu geben, son­dern auch ihnen kei­nen Frei­raum in der Stadt zu über­las­sen. In der letz­ten Zeit kam es ver­stärk­ten Akti­vi­tä­ten der Del­men­hors­ter Nazi-Struk­tu­ren und zu meh­re­ren Über­grif­fen auf linke Jugend­li­che.

Gegen Ende des Kon­zerts greift eine Gruppe Nazis mit Fla­schen, Stei­nen und wei­te­ren Waf­fen Jugend­li­che an, die auf dem Weg nach Hause sind. Die Nazis aus dem Spek­trum von „Auto­nome Natio­na­lis­ten“ NPD geben jedoch Fer­sen­geld, als sich ihnen meh­rere Anti­fas ent­ge­gen­stel­len. Im Nazisch­lä­ger­trupp befin­den sich mal wie­der die übli­chen Ver­däch­ti­gen: Mario Mül­ler, Mar­cel Hesse, Kevin Boeck, Ste­fan Rabe und Julian Monaco (seit kur­zem Lan­des­vor­sit­zen­der der JN Nie­der­sach­sen).

Nazi-Auf­marsch in Han­no­ver

12. Sep­tem­ber 2009, Han­no­ver. Die NPD mar­schiert durch Han­no­ver, ange­mel­det ist der Auf­marsch vom nie­der­säch­si­schen Lan­des­ver­bands­vor­sit­zen­den der NPD, Adolf Dam­mann. Als Red­ner tritt neben dem JN-Bun­des­vor­sit­zen­den Michael Schä­fer auch der nie­der­säch­si­sche JN-Vor­sit­zende Julian Monaco aus Del­men­horst auf. Wei­ter­le­sen

Nazi­kund­ge­bung in Dort­mund

5. Sep­tem­ber 2009, Dort­mund. Nach­dem den Nazis aus juris­ti­schen Grün­den ein ursprüng­lich geplan­ter Auf­marsch ver­bo­ten wurde, hal­ten sie eine Kund­ge­bung in Dort­mund ab. Auch Nazis aus unse­rer Region sind betei­ligt, mini­mal erwäh­nens­wer­ter als der Rest sind hier­bei Gerry Bak­ker, Nils Budig und Mario Mül­ler.

Vorne rechts: Gerry Bakker aus Bremen

Vorne rechts: Gerry Bak­ker aus Bre­men

Mario Müller und Nils Budig

Mario Mül­ler und Nils Budig

NPD-Stand in Bre­mer­ha­ven

5. Sep­tem­ber 2009, Bre­mer­ha­ven. In der Bre­mer­ha­ve­ner Fuß­gän­ger­zone füh­ren um die 10 NPD-Nazis einen Info­stand durch. Dar­un­ter Sascha Humpe mit sei­ner Freun­din Chris­tin Wol­ters, Thors­ten und Gerold Schib­block sowie Mar­kus Pri­venau aus Bre­men. Eine Gruppe von Anti­fas, die gegen den Stand pro­tes­tiert, bekommt Platz­ver­weise von der Poli­zei.

Kon­takt­an­zeige

Simon Lahusen

Simon Lahu­sen

Rechter Esel

Rech­ter Esel

Sep­tem­ber 2009, Bre­men. In letz­ter Zeit zeigt der Bre­mer Anti-Antifa-Nazi Simon Lahu­sen (die rechte Hand von Andreas Hack­mann) mal wie­der ver­mehrt seine häss­li­che Visage im Stein­tor-Vier­tel herum, wo er ver­sucht Fotos von ande­ren Gesich­tern zu machen, um diese dann in sein „Zecken“-Sammelheftchen zu kle­ben.

Da ihn seine Eltern anschei­nend nicht mehr lieb haben, möchte er gerne andere Leute ken­nen­ler­nen, traut sich aber nicht per­sön­lich und guckt sich so zu Hause dann doch lie­ber nur die Bil­der an. Also seid doch freund­lich zu ihm, schenkt ihm etwas Auf­merk­sam­keit und per­sön­li­che Zuwen­dung, dann wird alles bes­ser.

Um ihn auch 100%ig erken­nen zu kön­nen, ver­öf­fent­li­chen wir an die­ser Stelle noch ein­mal Fotos von ihm. Und als beson­de­res Spe­cial hauen wir noch einen drauf (sic!), näm­lich ein Foto sei­nes supi Fahr­ra­des:

Rechter Draht-Esel

Rech­ter Draht-Esel

NPD-Wahl­ak­tio­nen in Huch­t­ing und Block­diek

29. August 2009, Bre­men. Auf dem Wochen­markt am Soden­matt bauen ca. 10 NPD­ler einen Info­stand auf. Mit­glie­der bür­ger­li­cher Par­teien, die dort eben­falls Wahl­stände betrei­ben, umrin­gen den Nazi­stand mit einer Men­schen­kette und ver­hin­dern so jeg­li­chen Kon­takt der Nazis mit nor­ma­len Men­schen. Gefan­gen im bür­ger­li­chen Kreis sind unter ande­rem Sascha Humpe, Thors­ten und Gerold Schib­block, Mar­kus Pri­venau sowie einige Nach­wuchs­würst­chen. Andreas Hack­mann sucht wie gewohnt das Umfeld nach Anti­fas ab.

Ein Teil der Nazis fährt anschlie­ßend noch zum Ein­kaufs­zen­trum Block­diek und ver­teilt dort NPD-Wer­bung. Es kommt noch zu einem Zwi­schen­fall, als ein jün­ge­res Nazi­pär­chen auf dem Rück­weg durch seine Anwe­sen­heit eine grö­ßere Gruppe schlecht­ge­laun­ter Anti­fas pro­vo­ziert. Die bei­den haben nicht viel zu lachen, die Poli­zei nimmt im Anschluss im Stadt­teil einige Jugend­li­che fest.

NPD-Info­stand in Del­men­horst

29. August 2009, Del­men­horst. In der Del­men­hors­ter Innen­stadt wird ein NPD-Info­stand auf­ge­baut. Mit von der Par­tie sind unter ande­rem Julian Monaco (neu­er­dings Lan­des­vor­sit­zen­der der JN Nie­der­sach­sen), Mar­cel Hesse, Kevin Boeck und Flo­rian Cor­des. Die­ser baut mit sei­ner Frau Sarina (geb. Onken) seit über einem Jahr JN/NPD-Struk­tu­ren im Del­men­hors­ter Raum auf, in die auch ehe­ma­lige Mit­glie­der der loka­len „auto­no­men Natio­na­lis­ten“ Gruppe „AG Del­men­horst“ ein­ge­bun­den wer­den.

V.l.n.r.: Julian Monaco, Marcel Hesse, Kevin Boeck

V.l.n.r.: Julian Monaco, Mar­cel Hesse, Kevin Boeck

Sarina und Florian Cordes

Sarina und Flo­rian Cor­des

Nazis in Vege­sack

22. August 2009, Bre­men-Vege­sack. Die Bre­mer NPD führt im Rah­men des begin­nen­den Bun­des­tags­wahl­kampfs ihren ers­ten Wahl­stand vorm Haven Hööft in Vege­sack durch, es inter­es­siert sich so gut wie nie­mand für den Mist auf und hin­ter den klapp­ri­gen Tischen.

Keine Heß-Lich­kei­ten

17. August 2009, Bre­men. Auf einer omi­nö­sen Inter­net­seite wird bun­des­weit zu Aktio­nen anläss­lich des Todes­ta­ges des Hit­ler-Stell­ver­tre­ters Rudolf Heß auf­ge­ru­fen. U.a. auch in Bre­men soll ein sog. „Flashmob“ statt­fin­den, bei dem sich Nazis blitz­ar­tig ver­sam­meln, ein Heß-Zitat vor­le­sen und wie­der ver­schwin­den wol­len. Der Treff­punkt hier­für soll direkt vor dem Siel­wall­haus in Bre­men sein, was die Sache noch weni­ger glaub­wür­dig macht, als sie ohne­hin schon ist. Wei­ter­le­sen