Schnee­weiss dreht durch

20. August 2011, Wil­helms­ha­ven. Am Sams­tag­nach­mit­tag gehen bei der Poli­zei in Wil­helms­ha­ven meh­rere Not­rufe ein, die auf Schüsse in der Ems­straße hin­wei­sen. Beim Ein­tref­fen von Strei­fen­wa­gen zeigt sich der vor­be­strafte und erst kürz­lich wegen Brand­stif­tung ver­ur­teilte Nazi Chris­tian Schnee­weiss am Fens­ter sei­ner Woh­nung, eine Streit­axt in der einen und einer Schuss­waffe in der ande­ren Hand. Er droht sich zu erschie­ßen. Erst gegen Abend ent­spannt sich die Lage und Schnee­weiss schmeißt beide Waf­fen auf die abge­sperrte Straße. Poli­zei und Ret­tungs­dienst fah­ren den ver­wirr­ten Nazi in die geschlos­sene Psy­cha­t­rie.

Christian Schneeweiss (vorne links mit Palituch) inmitten anderer Nazis beim Aufmarsch am 30. April 2011 in Bremen

Chris­tian Schnee­weiss (vorne links mit Pali­tuch) inmit­ten ande­rer Nazis beim Auf­marsch am 30. April 2011 in Bre­men

Chris­tian Schnee­weiss gehört(e) zu den aktivs­ten Nazis in Wil­helms­ha­ven. Er scharte Jugend­li­che um sich und war an meh­re­ren Über­grif­fen gegen Linke betei­ligt.