Anti­fa­schis­ti­sche Demons­tra­tion

9. Novem­ber 2002, Oster­holz-Schar­m­beck. Trotz Kälte und zeit­weise Regen betei­li­gen sich knapp 80 Leute an einer Demo durch Oster­holz-Schar­m­beck. Am 64. Jah­res­tag der Reichs­pro­grom­nacht vom 9. Novem­ber 1938 soll damit an die Ver­bre­chen des Natio­nal­so­zia­lis­mus erin­nert und der Mil­lio­nen Opfer gedacht wer­den. Die Demo rich­tet sich zudem gegen rechts­ex­treme Bestre­bun­gen in OHZ, auch hier gibt es immer wie­der Aktio­nen von Nazis.

Die Demo wird von einem reich­lich über­trie­be­nen Poli­zei­auf­ge­bot eskor­tiert und zeit­weise abge­filmt, in den Sei­ten­stra­ßen sit­zen gelang­weilte Zivil­po­li­zis­ten in ihren Kar­ren.

Aus dem Flug­blatt:

„Wir wol­len an die­sem Tag nicht nur ver­gan­ge­ner Ver­bre­chen geden­ken, son­dern die­ses his­to­ri­sche Datum zum Anlass neh­men, auf immer noch bestehende faschis­ti­sche Struk­tu­ren in der Mitte unse­rer Gesell­schaft hin­zu­wei­sen. Denn auch in unse­rer ach so welt­of­fe­nen und demo­kra­ti­schen Bun­des­re­pu­blik ist der Ras­sis­mus fest ver­an­kert.
Rechte Schlä­ger machen — auch hier in Oster­holz — die Stra­ßen unsi­cher, bedro­hen und ver­prü­geln Anders­den­kende und Migran­tIn­nen und ver­schan­deln das Stra­ßen­bild mit ihrer men­schen­ver­ach­ten­den Pro­pa­ganda.“

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