Henze sät Wind

5. März 2007, Bre­men-Blu­men­thal. Am Sams­tag­abend kommt es vor dem Wohn­haus des NPD-Kaders Lutz Henze in der Müh­len­straße 206 in Bre­men-Blu­men­thal zu Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Henze und eini­gen Kame­ra­den sowie Jugend­li­chen aus dem Stadt­teil. Kurze Zeit spä­ter erscheint die Poli­zei und ver­sucht die Lage durch Platz­ver­weise zu beru­hi­gen, was nur teil­weise gelingt. Bei den Nazis wer­den schließ­lich meh­rere Base­ball­schlä­ger und Schlag­stö­cke sicher­ge­stellt.

Bereits in den bei­den Vor­mo­na­ten war Henze durch Gewalt­ta­ten auf­ge­fal­len: Im März saß er wegen Kör­per­ver­let­zung meh­rere Wochen im Knast, im April war er an einer Schlä­ge­rei in Bre­men-Vege­sack betei­ligt. Der NPD-ler passt damit bes­tens zur neuen Kam­pa­gne sei­nes Kame­ra­den Sascha Humpe mit dem rühr­se­li­gen Namen „Bre­mer Bünd­nis keine Gewalt“.