Antifa-Demo in Achim

2. Okto­ber 2004, Achim. Etwa 700 Anti­fa­schis­tIn­nen demons­trie­ren in Achim unter dem Motto „Weg­gu­cken hilft nicht gegen Nazis“ gegen die zuneh­men­den Nazi­ak­ti­vi­tä­ten in der Region. Die laut­starke Demons­tra­tion zieht mit hoher regio­na­ler Betei­li­gung, aber auch vie­len über­re­gio­na­len Unter­stüt­ze­rIn­nen, durch die Achi­mer Innen­stadt, vor­bei am Haus des Nazi­ka­ders Flo­rian Cor­des. Dort hän­gen meh­rere bekannte Nazis aus der Region am Fens­ter und foto­gra­fie­ren die Demons­tra­tion. Auf­grund einer aus­rei­chen­den Poli­zei­prä­senz kann dies nicht ver­hin­dert wer­den. Aber, so die Antifa: „Heute ist nicht alle Tage, wir kom­men wie­der, keine Frage!“

Her­vor­zu­he­ben ist beson­ders die regio­nale Ver­an­ke­rung der Demons­tra­tion. Es sind viele Schü­le­rIn­nen aus dem Achi­mer Raum vor Ort, der Bür­ger­meis­ter bezeich­net die Demons­tran­tIn­nen als „Ehren­gäste“ der Stadt.

Siehe auch: Antifa Demo in Achim bei Bre­men (indy­me­dia)

Fotos:

Foto 1

Foto 1

Foto 2

Foto 2

Florian Cordes (kariertes Hemd) im Kreise seiner Braunhemden

Flo­rian Cor­des (karier­tes Hemd) im Kreise sei­ner Braun­hem­den