Antifa-Spon­tan­demo in Schne­ver­din­gen

Matthias Behrens

Mat­thias Beh­rens

12. Januar 2008, Schne­ver­din­gen. In Schne­ver­din­gen fin­den sich gut 100 Anti­fa­schis­tIn­nen zu einer Spon­tan­de­mons­tra­tion ein. Grund dafür ist die seit Jah­ren bestehende gewalt­tä­tige und offen auf­tre­tende Nazi­szene um die „Sne­vern Jungs“. Auf der Demo wird außer­dem auf die aktive Betei­li­gung die­ser sog. „Freien Kame­rad­schaf­ten“ an der Durch­füh­rung des Land­tags­wahl­kamp­fes der NPD hin­ge­wie­sen, sei es durch Info­stände und Ver­teil­ak­tio­nen in der Region oder durch Direkt­kan­di­da­ten auf NPD-Lis­ten.

Die reich­lich vor­han­dene Poli­zei beglei­tet die Demons­tra­tion und pro­vo­ziert nach Demo-Ende eine Aus­ein­an­der­set­zung, in deren Ver­lauf meh­rere Anti­fa­schis­tIn­nen fest­ge­nom­men wer­den.

Ursprüng­lich sollte die Spon­tan­demo an dem Wohn­haus des Anfüh­rers der „Sne­vern Jungs“, Mat­thias Beh­rens, in der Wil­helm-Busch-Str. 11 vor­bei­zie­hen, diese ist jedoch von der Poli­zei weit­räu­mig abge­sperrt.

Einen Arti­kel mit Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen über die Demons­tra­tion und die Nazis aus der Region gibt es hier:
Spon­tan­de­mons­tra­tion in Schne­ver­din­gen (Nds) (indy­me­dia-Arti­kel)