Nazi­vor­träge in Syke

Privenau und Görmann

Pri­venau und Gör­mann

25. März 2005, Syke. Am Kar­frei­tag laden Nazis aus Bre­men zu einem Vor­trags­tag in einem Saal in Hei­li­gen­felde bei Syke ein. Als Refe­ren­ten sind der Nazi­ter­ro­rist Peter Nau­mann und der ehe­ma­lige Olden­bur­ger Udo Pastörs (jetzt in Meck­len­burg-Vor­pom­mern aktiv) vor­ge­se­hen. Ins­ge­samt rei­sen um die 50 alte und neue Nazis aus dem Nor­den Nie­der­sach­sens und aus Bre­men an, dar­un­ter bekannte Grö­ßen wie Andre Sage­mann, Andreas Hack­mann und Horst „NPD-Horst“ Gör­mann (auf dem Foto rechts).

Orga­ni­siert wer­den die Vor­träge von Mar­kus Pri­venau (Foto links). Pri­venau, der von 1983 bis 1997 einer der aktivs­ten Bre­mer Neo­na­zis war, wohnt seit eini­ger Zeit wie­der im Bre­mer Raum und ver­sucht nun, mit der­ar­ti­gen Ver­an­stal­tun­gen in der Szene wie­der Fuß zu fas­sen. Er gilt dabei als Bin­de­glied zwi­schen Alt­na­zis und dem jün­ge­ren NS-Spek­trum. Bereits in den 80er Jah­ren hatte er Geld und logis­ti­sche Unter­stüt­zung von Alt­na­zis wie dem „Freien Bre­mer Bür­ger­kreis“ und ehe­ma­li­gen SS’­lern erhal­ten.