Nazis wer­den frech

1. Sep­tem­ber 2001, Olden­burg. In Olden­burg traut sich die NPD das erste Mal seit 10 Jah­ren (!), einen Info­stand in der Olden­bur­ger City zu ver­an­stal­ten. Außer der Olden­bur­ger Stamm­mann­schaft sind zur Unter­stüt­zung auch Nazis aus Bre­men und dem Umland anwe­send (u.a. Ulrich Droste und Robert Warne­cke). Lei­der wer­den die ca. 30 Faschos erst auf dem nach Hau­se­weg von etwa 50 Anti­fa­schis­tIn­nen ange­gan­gen, die Poli­zei ver­hin­dert einen „direk­ten Kon­takt“...

Nach die­sem gran­dio­sen Erfolg der NPD Olden­burg orga­ni­sie­ren die Faschos am 8. Sep­tem­ber 2001 dann eine Neu­auf­lage in Sachen Info­tisch. Dies­mal müs­sen sie aller­dings von meh­re­ren Hun­dert­schaf­ten Poli­zei geschützt und eskor­tiert wer­den. Etwa 100 Leute zei­gen der NPD dies­mal mit aller Deut­lich­keit, dass es für sie kei­nen Platz in Olden­burg oder anderswo gibt: Nach­dem der NPD-Stand abge­baut ist gibt es eine kleine Spon­tan­demo zur Geschäfts­stelle der NPD. (Bei den Kom­mu­nal­wah­len erreicht die NPD letz­ten Endes übri­gens 0,8%, das ist unge­fähr 1/3 weni­ger als bei den letz­ten Wah­len. Ooooh...!)