Kom­mu­nal­wahl-Kan­di­dat der NPD-Ver­den im Knast

26. Juli 2006, Ver­den. Obwohl sich Dr. Rigolf Hen­nig schon in sei­nem letz­ten Lebens­ab­schnitt befin­det, muss er seit dem 10. Juli 2006 eine neun­mo­na­tige Haft­strafe in der Straf­voll­zugs­an­stalt Achim absit­zen. Das Lan­des­ge­richt Lüne­burg bedachte ihn mit die­ser Strafe wegen „schwe­rer Ver­un­glimp­fung des Staa­tes“, woge­gen er sich bis zuletzt zu weh­ren ver­suchte. Auf­grund sei­nes „hohen Alters“ muss der 71-jäh­rige jedoch seine Haft nur im „offe­nen Voll­zug“ absit­zen.

Trotz die­ser Haft­strafe kan­di­diert Hen­nig für den Ver­de­ner Stadt­rat und den Wahl­be­reich Verden/Dörverden. Da fügen sich seine Mit­kan­di­da­ten der NPD-Ver­den gut ins Bild, die fast alle vor­be­straft sind. Die Kom­mu­nal­wahl am 10. Sep­tem­ber wird also mit einem Sträf­lings­pferd ins Ren­nen gehen. Da bleibt nur noch zu die­sen Kan­di­da­ten zu gra­tu­lie­ren...